Der LandeselternratWirkliche Selbsterkenntnis wird dem Menschen nur zuteil, Wenn er liebevolles Interesse entwickelt für andere; Wirkliche Welterkenntnis erlangt der Mensch nur, Wenn er das eigene Wesen zu verstehen sucht. Rudolf Steiner Landeselternrat Die Eltern der Waldorfschulen und der heilpädagogischen Schulen auf anthroposophischer Grundlage in Berlin haben sich zum Landeselternrat (LER) zusammengeschlossen. Geleitet von dem genannten Motto Rudolf Steiners nimmt er sich insbesondere der Angelegenheiten an, die in ihren Auswirkungen über die einzelne Schule hinausgehen und für die Gesamtheit der Eltern - im Interesse der Kinder - an den Waldorfschulen von Bedeutung sind. Der Blick auf andere Schulen hilft bei pädagogischen und organisatorischen Fragen der eigenen Schule. Eigene Lösungsansätze kommen auch den anderen zugute. Ein regelmäßiger Austausch findet zum einen bei den Treffen des Landeselternrates statt, zu denen im Abstand von etwa zwei Monaten an die verschiedenen Waldorfschulen oder ins Seminar für Waldorfpädagogik eingeladen wird. Andererseits haben die gewählten Vertreterinnen und Vertreter im LER das WaldorfElternForum eingerichtet, das allen interessierten Eltern offen steht. Diese Veranstaltungsreihe begann im Frühjahr 2004 mit Mathias Wais’ Vortrag zum Umgang mit „auffälligen“ Kindern und seinem Seminar über sexuellen Missbrauch von Kindern und wird gemeinsam mit dem Waldorflehrerseminar durchgeführt. Fortgesetzt wurde diese Reihe mit Vorträgen zum Portfolioabschluss, zur Früheinschulung und zur Förderung von Hochbegabung im Rahmen des „Forum Waldorfpädagogik Schule, Ausbildung, Beruf“ im Herbst 2004. Im Frühjahr 2006 stand das Thema „Fremdsprachen“ auf dem Programm. Weitere Themen ergeben sich aus den Gesprächen mit Eltern an den Schulen: Gewalt, Sucht und Drogen, Berufsorientierung oder zur Zukunft der Abschlüsse. Vorbereitet werden die WaldorfElternForen von zeitlich begrenzten Arbeitsgruppen, an denen sich Interessierte und Sachkundige aller Schulen beteiligen können. Wer versammelt sich im Landeselternrat? Die Mitglieder der Elternvertretungen von jeder Schule wählen zwei Menschen und entsenden diese in den LER. Die Entsandten verpflichten sich, für ein Jahr regelmäßig an den Sitzungen teilzunehmen und sorgen für eine kontinuierliche Teilnahme ihrer Schule an der gemeinsamen Arbeit. Sie nehmen gegenüber ihren Elternvertretungen die Aufgaben verantwortlich wahr und sind Vermittler zwischen dem LER und der Elternschaft ihrer Schule. Die Delegierten einer Schule sollten nicht gleichzeitig wechseln. Jede Schule ist unabhängig von der Anzahl ihrer Delegierten mit einer Stimme vertreten. Der LER beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Schulen und strebt einen Konsens an. Jeweils ein Mitglied des LER ist als stimmberechtigtes Mitglied in den Sprecherkreis des Bundeselternrates, als Gast in die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Freien Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg und ebenfalls als Gast in den Landeselternausschuss (LEA) des Landes Berlin entsandt. Diese Vertreter bilden den Sprecherkreis im LER. Ziel seiner Arbeit ist es, die Gemeinsamkeit der Elternschaft mit den Organen der LAG der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg und dem Elternrat beim Bund der Freien Waldorfschulen zu fördern und politisch wirksam einzusetzen. Mitglieder des Landeselternrates Sprecherkreis Vertreter des Landeselternrates in der LAG der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Waldorfschulen Rudolf Steiner Schule Emil Molt Schule Waldorfschule Märkisches Viertel Berlin Freie Waldorfschule Kreuzberg Freie Waldorfschule Mitte Freie Waldorfschule Südost Freie Waldorfschule Havelhöhe Eugen Kolisko Parzival Schule Annie Heuser Schule |
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