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mit Antwort von Dr. Detlef Hardorp vom 10.3.2000 |
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Berlin, den 10. März 2000 Sehr geehrter Herr Dr. Ullrich, schuldig an der Veröffentlichung Ihres Briefes vom 2.3.2000 ist nicht Herr Hiller, sondern bin ich. Denn ich hatte Sie in unserem ausführlichen Telefongespräch vom 1. März so verstanden, daß Sie eine öffentliche Nutzung Ihres angekündigten Briefes nicht ausschlossen, und habe diese Auskunft an Herrn Hiller weitergeleitet. Sie und ich hatten aber in der Tat nicht über das Internet gesprochen - ich hatte damals auch noch gar nicht so weit gedacht. Als ich dann darüber im Detail nach Erhalt des Briefes nachdachte, waren Sie schon in Ihren Kurzurlaub gefahren, so daß ich Sie zwecks Detailabstimmungen nicht mehr erreichen konnte. Ich war aber der Auffassung, daß eine Zustimmung Ihrerseits prinzipiell vorläge. Offensichtlich ist hier ein Mißverständnis entstanden, für das ich mich entschuldigen möchte. Entsprechend ist es jetzt angebracht, Ihren ursprünglichen Brief sowie Ihren Nachtrag, Ihrem Wunsch gemäß, gemeinsam ins Internet zu stellen. Ich habe übrigens auch keine Anhaltspunkte, die Authentizität der Eltern und der vorgelegten Hefte zu bezweifeln. Kurios ist allerdings, daß man den Bund der Waldorfschulen im Dunkeln darüber hält, um welche Schulen es sich handelt. Wäre man an einer Aufklärung wirklich interessiert, wäre es selbstverständlich gewesen, die betroffenen Schulen um eine Stellungnahme zu bitten. Durch die vollständige Anonymisierung der Vorwürfe soll gleich die gesamte Waldorfschulbewegung in Verruf gebracht werden. Da an den 174 Schulen in Deutschland allein pro Jahr gut eine halbe Million Epochenhefte produziert werden, müßte man schon tonnenweise Epochenhefte sammeln, um repräsentative Aussagen machen zu können. Mit freundlichen Grüßen, Ihr |