Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist der Zusammenschluss aller auf der Grundlage der Waldorfpädagogik arbeitenden Schulen und schulnahen Einrichtungen in der Region Berlin-Brandenburg. Ihr gehören zurzeit 19 Schulen und andere Einrichtungen als ordentliche Mitglieder an. Die Landesarbeitsgemeinschaft kann weiteren Schulen, Einrichtungen und Gremien einen Gaststatus für die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Konferenzen verleihen; dies ist zum Beispiel für den Landeselternrat und die regionale Vereinigung der Waldorfkindergärten erfolgt.

 

Die LAG ist schulübergreifender Ansprechpartner für Vertreter der Presse, die den schulneutralen Dialog suchen. Umgekehrt ist sie Sprachrohr der Schulen, auch gegenüber Politik und Bildungsverwaltungen. Der Bildungspolitische Sprecher der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg, Dr. Detlef Hardorp, ist bei ihr angesiedelt und übernimmt weitgehend diese Aufgaben.
Gleichzeitig ist die LAG Bindeglied zwischen den regionalen Waldorfschulen und dem Bund der Freien Waldorfschulen. Letzterer ist Inhaber des Markenrechts, das sicherstellt, dass sich nur solche Schulen Waldorf- oder Rudolf-Steiner-Schule nennen dürfen, die – auf Empfehlung der LAG – Mitglied im Bund der Freien Waldorfschulen geworden sind.

 

Neben dem vierköpfigen Vorstand hat die LAG zwei weitere Organe: Die Regionalkonferenz ist das monatliche Forum von Lehrern, Geschäftsführern und Eltern, die als Delegierte der einzelnen Schulen und Einrichtungen der LAG teilnehmen, sowie offen für interessierte Gäste. Bei jedem Treffen wird neben den Regularien ein pädagogisches oder anderes Schwerpunktthema bearbeitet. Daneben funktioniert die Regionalkonferenz turnusmäßig als Mitgliederversammlung des Vereins.

 

Das andere Organ der Landesarbeitsgemeinschaft ist die regionale Konferenz der Geschäftsführer der Mitgliedseinrichtungen, auch sie tagt im monatlichen Rhythmus. Zu den thematischen Schwerpunkten dieser Konferenz gehören nicht pädagogische Fragen, sondern wirtschaftliche und politische.

 

Die LAG ist ebenfalls Ansprechpartner für Gründungswillige, also für Menschen, die eine neue Waldorfschule gründen wollen. Sie hat für diese Aufgabe zwei Gründungsberater bestellt. Aufgrund ihrer Empfehlungen können neue Schulen als Gäste in die LAG eingeladen werden, wo nach eingehender Prüfung ggf. die Empfehlung ausgesprochen wird, neue Schulen zunächst in die LAG und dann in den Bund der Freien Waldorfschulen als Mitglieder aufzunehmen.

 

 

Satzung der LAG als PDF